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Satzung des Heimat- und Kulturvereins Dannenwalde e.V.



§ 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr

  1. Der Verein führt den Namen "Heimat- und Kulturverein Dannenwalde" und soll in das Vereinsregister eingetragen werden. Der Verein schließt den Ortsteil der Gemeinde Gumtow, Dannenwalde mit seinen Gemeindeteilen Bärensprung und Friedheim ein.
  2. Der Verein hat seinen Sitz in 16866 Gumtow Ortsteil Dannenwalde.
  3. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweckbestimmung

  1. Der Heimat- und Kulturverein Dannenwalde e.V. verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Absatzes "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung §, § 51 ff. AO. Zweck des Vereins ist die Förderung:
- des gemeinschaftlichen Lebens durch Einrichten einer Heimatstube
- des Heimatgedankens durch Schaffung eines Museums für alte landwirtschaftliche Arbeitsgeräte
- der Gestaltung des Ortsbildes durch den Bau eines Findlingparks,
- der Traditionspflege durch Pflege und Erhalt vorhandener Gedenkmäler sowie Dorfchroniken in Wort und Bild
- des kulturellen Lebens in Dannenwalde, Bärensprung und Friedheim durch Erhalt der Theatergruppe sowie Mundartpflege
- die wissenschaftliche Aufarbeitung der Entwicklung des Dorfes Dannenwalde und der Gemeindeteile Bärensprung und Friedheim
- des Naturschutzes und der Landschaftspflege im Sinne der Naturschutzgesetze sowie des Umweltschutzes

 

Der Verein strebt eine enge Zusammenarbeit mit allen Vereinen und Orsanisationen in Dannenwalde an.

 

§ 3 Mitgliedschaft

  1. Mitglied kann jeder an der Verwirklichung der Vereinsziele werden. Vorausgesetzt ist weiter lediglich eine an den Vereinsvorstand gerichtete Anmeldung zur Aufnahme, in der sich der Anmeldende zur Einhaltung der Satzungsbestimmungen verpflichtet. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand
  2. Die Mitgliedschaft endet: durch Tod; durch Austritt, der nur schriftlich gegenüber dem Vorstand erklärt werden kann oder durch förmliche Ausschließung, die nur durch Beschluss der Mitgliederversammlung erfolgen kann.
  3. Von den Mitgliedern sind Beiträge zu entrichten, deren Höhe und Fälligkeit von der Mitgliederversammlung festgelegt werden. Die Höhe der Beiträge wird in der Finanzierungsordnung festgehalten.
  4. Bei seinem Ausscheiden aus dem Verein hat ein Mitglied keinen Anspruch bezüglich des Vereinsvermögens.
  5. Personen, die sich um den Verein besonders verdient gemacht haben, können auf Vorschlag des Vorstandes von der Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Ehrenmitglieder sind beitragsfrei und zur kostenlosen Inanspruchnahme der Vereinsleistungen berechtigt. Eine Ehrenmitgliedschaft kann nur von der Mitgliederversammlunga aberkannt werden.

§ 4 Rechte und Pflichten der Mitglieder

 

  1. Die Mitglieder sind verpflichtet, die Bestrebungen und Interessen des Vereins nach Kräften zu unterstützen, sowie die Beschlüsse und Anordnungen der Vereinsorgane zu befolgen. Sie sind berechtigt die Einrichtungen des Vereins zu nutzen und an Veranstaltungen teilzunehmen. Die Mitglieder haben in der Mitgliederversammlung gleiches Stimmrecht, eine Übertragung des Stimmrechtes ist nur mit schriftlicher Vollmacht des Stimmberechtigten zulässig.

§ 5 Gewinne und sonstige Vereinsmittel

  1. 1. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke eingesetzt werden. Die Mitglieder erhalten keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
  2. 2. Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 6 Organe des Vereins

 

Organe des Vereins sind:

  1. Die Mitgliederversammlung.
  2. Der Vorstand, bestehend aus dem Vorsitzenden, seinem Stellvertreter und dem Kassenwart. Der Schriftführer und ein gewählter Beisitzer gehören dem Vorstand an.
  3. Arbeitsgruppen die auf Beschluss des Vorstandes aus geeignet scheinenden Mitgliedern gebildet werden können.
  4. Die Revisionskommission, aus zwei Mitgliedern des Vereins, die nicht dem Vorstand angehören.

§ 7 Mitgliederversammlung
  1. Der Vorstand und die Revisionskommission wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt; die Wiederwahl ist zulässis.
  2. Die ordentliche Mitgliederversammlung ist alljährlich möglichst im ersten Kalenderquartal abzuhalten. Sie beschließt insbesondere über: -Änderungen der Satzung,- die Bestellung und Abberufung von Vorstandsmitgliedern sowie deren Entlastung,- die Höhe und Fälligkeit der Mitgliedsbeiträge,- die Ausschließung eines Mitgliedes sowie - die Auflösung des Vereins und die Verwendung seines Vermögens.
  3. Der Vorstand beruft die Mitgliederversammlung durch besondere schriftliche Einladung der Mitglieder unter Angabe der Tagesordnung ein. Die Einladung ergeht jeweils an die letzte bekannte Anschrift des Mitglieds und muss mindestens drei Wochen vor der Versammlung zugestellt werden. Der Vorstand bestimmt die Tagesordnung; jedes Mitglied kann ihre Ergänzung bis spätestens eine Woche vor der Zusammenkunft beantragen.
  4. In der Mitgliederversammlung ist Vertretung nur durch schriftliche Vollmacht, auch bei der Ausübung des Stimmrechts zulässig. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der erschienenen Mitglieder. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorstandes. Über die Art der Abstimmung entscheidet der Vorstand. Wahlen erfolgen jedoch, wenn nicht einstimmig durch Handzeichen, schriftlich durch Stimmzettel. Beschlüsse durch die die Satzung geändert wird, und Beschlüsse über die Auflösung des Vereins bedürfen der Zustimmung aller Mitglieder Kraft Gesetzes.
  5. Beschlüsse über die Änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereins sind dem zuständigen Finanzamt und Vereinsregister anzuzeigen. Änderung der Satzung, die die in § 1 genannten gemeinnützigen Zwecke betreffen, bedürfen der Einwilligung des zuständigen Finanzamtes.
  6. Über die Beratung der Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift zu fertigen, die vom Schriftführer zu unterzeichnen ist. Diese Niederschrift muss den Mitgliedern innerhalb von sechs Wochen zugänglich sein. Einwendungen können nur innerhalb eines Monats, nachdem die Niederschrift zugänglich gemacht worden ist, erhoben werden. Die Zugänglichkeit wird durch Aushang gewährleistet.

§ 8 Vorstand des Vereins

 

  1. Zu Vorstandsmitgliedem können nur Mitglieder des Vereins bestellt werden. Die Wahl erfolgt einzeln. Bei vorzeitigem Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes kann für seine restliche Amtszeit vom Vorstand ein Nachfolger bestellt werden.
  2. Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins. Den Vorstand im Sinne des § 26 Abs. 2 BGB bilden der Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende. Sie sind einzeln zur Vertretung des Vereins befugt. Dem stellvertretenden Vorsitzenden obliegt im Innenverhältnis allerdings die Pflicht, von dieser Einzelvertretungsmacht nur im Falle einer Verhinderung des Vorsitzenden Gebrauch zu machen.
  3. Der Vorstand entscheidet durch Beschluss in Vorstandssitzungen, zu denen er mindestens einmaljährlich zusammentritt, und über die eine Niederschrift zu fertigen ist. Die Einladung ergeht mit einer Frist von zwei Wochen durch den Vorsitzenden, im Falle seiner Verhinderung durch den stellvertretenden Vorsitzenden.

§ 9 Arbeitsgruppen

 

  1. Für jeden der im Verein tätigen Bereiche wird eine Arbeitsgruppe gebildet, die aus ihrer Mitte den Beauftragten der Arbeitsgruppe wählt. Die Beauftragten der Arbeitsgruppe zählen zum erweiterten Vorstand. Vor Entscheidungen die eine Arbeitsgruppe des Vereins berühren können , ist der Beauftragte der jeweiligen Arbeitsgruppen zu hören.

 

§ 10 Auflösung und Anderung des Zweckes

  1. Die Auflösung des Vereins kann nur die Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von drei Vierteln der Mitgliederbeschließen ( siehe auch G 7 Abs. 5 der Satzung). Die Auseinandersetzung folgt nach den Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches.
  2. Nach einer Auseinandersetzung oder einem Wegfall des bisherigen Vereinszweckes ist das Vereinsvermögen an die Gemeinde Gumtow für ausschließliche gemeinnützige Zwecke weiterzuleiten. Schlussbestimmung 1, Des Vorstands arbeitet eine Finanzierungsordnung, die alle finanziellen Belange des Vereins regelt. Die Finanzierungsordnung ist durch die Mitgliederversammlung zu bestätigen. 2. Die Satzung tritt durch Beschluss der Mitgliederversammlung in Kraft.